Okt 26

Die Betreuung im IB-Gebäude

An der Realschule in Frechen wird eine hervorragende Arbeit gemacht. Dieser Erfolg zeigt sich deutlich an den wachsenden Schülerzahlen. Dafür braucht die Realschule aber dringend mehr Raum. „Es gibt einige Möglichkeiten und Überlegungen, wie die Realschule erweitert werden könnte. Eine Möglichkeit wäre es, die Räume, die zur Zeit an den Internationalen Bund (IB) vermietet sind, zu nutzen“, sagt der Fraktionsvorsitzende der CDU Frechen Cornel Lindemann-Berk.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand, es ist ein ehemaliges Schulgebäude, das in unmittelbarer Nähe zur Realschule liegt und relativ schnell für den Schulbetrieb umgewandelt werden kann. „Aber auch der IB macht in Frechen eine tolle Arbeit“, sagt Lindemann-Berk. Der IB bildet u. a. junge Menschen mit besonderem Förderungsbedarf aus. Ob Jugendliche, Familien mit Kindern, Flüchtlinge oder Senioren, für viele ist das Bildungszentrum zu einer wichtigen Anlaufstelle geworden. „Diese Arbeit soll der IB auch künftig in Frechen weiter fortführen“.

Eine mögliche Kündigung des mit dem IB bestehenden Mietvertrages wirft einige Fragen auf. Die CDU bittet die Verwaltung diese zu prüfen und zu beantworten:

  1. Wie viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene werden vom IB beraten oder ausgebildet?
  2. Wie ist die Altersstruktur der Menschen, die vom IB gefördert werden?
  3. Wie viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene kommen aus Frechen und wie viele aus den Nachbarkommunen?
  4. Welche Qualifikationen werden in Frechen vermittelt?

„Bei den Überlegungen zur Erweiterung der Realschule ist es wichtig, dass beide erfolgreichen Institutionen in geeigneten Räumen arbeiten können“, sagt Lindemann-Berk.