Nov 25

Frechener Sportvereine gleich behandeln

Boomkamp, Dietmar  neu

Die Habbelrather Dreifachturnhalle wird sehr rege von den Frechener Sportvereinen genutzt. Immer wieder dient sie auch als Ausweichquartier für Vereine aus anderen Stadtteilen. Zum Beispiel aktuell wegen des Wasserschadens in der Halle Herbergskaul. 2005 wurde die Halle, die zum Berufskolleg gehört und für die der Rhein-Erft-Kreis zuständig ist, eröffnet. „Damals haben die Habbelrather Vereine einen speziellen Nutzungsvertrag mit der Stadt Frechen geschlossen“, sagt der CDU Stadtverordnete Dietmar Boomkamp. 

Richtlinien prüfen

Dieser Vertrag beinhaltet bestimmte Auflagen, die speziell auf die Kreishalle bezogen sind, aber in den anderen Frechener Hallen nicht gelten, z.B. besondere Auflagen zur Schlüsselvergabe und Schlüsselversicherung, spezielle Einweisungen der Übungsleiter oder Übernahme der Hausmeisterkosten außerhalb der Arbeitszeit durch die Vereine. „Die Vereine stellen in den letzten Jahren mit Befremden fest, dass nicht zuletzt durch die Umsetzung der neuen Belegungsrichtlinien immer wieder Frechener Vereine die Halle nutzen, die offensichtlich keinen solchen Vertrag unterschreiben mussten“, beklagt Boomkamp. 

Die Verwaltung sagt aber, alle Hallen im Stadtgebiet würden gleich behandelt, die Vergabe erfolgt nach den neuen Belegungsrichtlinien. Die Vereine aus Grefrath und Habbelrath wollen die Ungleichbehandlung nicht länger hinnehmen, weil die Dreifachturnhalle einen Sonderstatus als kreiseigene Halle hat. Die CDU Frechen bittet die Verwaltung die Verträge zu prüfen und zu vereinheitlichen oder den vertraglich vereinbarten Sonderstatus der Habbelrath/Grefrather Vereine in Abstimmung mit den Rhein-Erft-Kreis zu bestätigen und diesen auch zu berücksichtigen. Nur so können alle Vereine in Frechen in dieser Sache auch wirklich gleichbehandelt werden.