Grube Carl als Heimat für Familien entwickeln

Die CDU Frechen-West bezieht Stellung und formuliert in einem aktuellen Positionspapier ihre Vorstellung von der Zukunft des Stadtteils Grube Carl. „Wir wollen einen Stadtteil, der zur neuen Heimat für viele Familien wird“, erläutert Stefan Sporn, Ortsverbandsvorsitzender Frechen-West, den Kern des Konzepts. „Die Flächen in Sichtweite der alten Brikettfabrik Grube Carl sind wegen ihrer Lage – auf dem Berg – und wegen ihres bereits gut gelungen gewachsenen bzw. entwickelten Umfelds höchst attraktiv. Man lebt gern auf Grube Carl. Wir wollen daher einen modernen attraktiven Stadtteil, der sich hier einpasst und Raum zum Leben und Arbeiten schafft und lässt.“

OV-Vorsitzender Stefan Sporn mit Stellvertreterin Ellen Schmitz (l.) im Gespräch mit Kreistagsabgeordneter Sylvia Knecht

In seinen Leitgedanken macht das Positionspapier, das außerdem von der CDU-Fraktion des Rates und des Stadtparteiverbandes als gemeinsame politische Grundlage verabschiedetet worden ist, weiter klar: Die Idee eines „Kreativquartiers“, das Leben und modernes Arbeiten verbindet, das für Vielfalt, Individualität und Kreativität steht, soll weiterentwickelt werden. Dies soll sich auch in der Bebauung wiederspiegeln, die möglichst vielfältig sein und den Menschen Kreativität und Individualität bei der Gestaltung lassen soll.

Mobilität nicht vernachlässigen

Bei den Ausmaßen, die das Projekt haben wird, ist ein frühzeitiges überzeugendes Infrastruktur- bzw. Gesamtverkehrskonzept unbedingt notwendig. Dazu müssen ausreichend Straßen und Radwege den Stadtteil mit der umgebenden Region verbinden. Es muss genug Parkraum geplant werden. Der öffentliche Personennahverkehr muss zu einer echten Alternative werden und der Elektromobilität muss durch Ladestation Rechnung getragen werden. Dadurch kann der Stadtteil Vorreiter für die gesamte Region werden.

„Es darf hier keine Denkverbote geben; wir müssen hier wirklich jede Idee in der Planung zulassen und prüfen“, fordert Sporn. „Dazu gehört für die CDU u.a. die Verlängerung der Linie 7, die potentielle Nutzung der bisherigen Bahntrasse für die Fabrik Wachtberg auch für Straßenbahnen oder Regionalzüge, die Verlängerung des Freiheitsrings und die Freigabe des Rosmarweges nach Habbelrath für den allgemeinen Verkehr.“ Die rechtzeitige und ausreichende Planung von Kindergärten und Schulen ist genauso fest im Auge zu behalten, wie die Planung von ausreichend Grünflächen für einheimische Pflanzen und Raum zum Spielen sowie generell die Berücksichtigung von Naturschutz- und Umweltbelangen.

Hier können Sie das Positionspapier lesen: Grube Carl Positionspapier