Jetzt alle Voraussetzungen für Autobahnanschluss schaffen

Die CDU-Königsdorf fordert, die erneuten Verzögerungen des Baus des Anschlusses an die A4 dafür zu nutzen, alle weiteren Voraussetzungen für die Fertigstellung zu schaffen. Aufgrund von neu aufgetretenen Schwierigkeiten in der Ausführungsplanung, die mit der Standstabilität der neuen Talbrücke über der Bahnstrecke zusammenhängen, verzögert sich die vorgesehene Fertigstellung voraussichtlich bis ins Jahr 2022. Es müssen zusätzliche Berechnungen und bodentechnische Nachweise erbracht werden.

Wie die Frechener Stadtverwaltung mitteilte, ist der ursprünglich für 2019 geplante Termin für eine Sperrpause der Bahnstrecke jetzt für das Frühjahr 2021 beantragt. Dann werden die beiden Brückenhälften in einer Sperrpause von 16 Stunden zusammengeklappt. Da die Brücke aus einer Stahlbogenbrücke besteht, muss anschließend noch der Stahlbetonüberbau, der Fahrbahnbelag und die Ausstattung hergestellt werden. Im Frühjahr 2020 soll mit dem Bau der Brücke über die A4 begonnen werden. Die Fertigstellung der Talbrücke und der Querspange ist für 2022 geplant.

Wegen Pförtnerampel Prioritäten ändern

Stefan Hoss, Vorsitzender CDU-Königsdorf: „Die erneuten Verzögerungen sind ärgerlich. Jahr für Jahr treten neue Schwierigkeiten auf. Seit knapp 50 Jahren fordert die CDU-Königsdorf diesen Autobahnanschluss westlich von Königsdorf, der für eine deutliche Entlastung der Verkehrssituation in Königsdorf sorgen soll. Mit der Umsetzung der Pförtnerampel in Köln-Weiden wird der Verkehrsdruck weiter zunehmen. Umso wichtiger ist, dass alle, die an dem Bau beteiligt sind, jetzt den Autobahnanschluss auf ihre Prioritätenliste ganz nach oben setzen. Alles, was für den Anschluss an weiteren Arbeiten erforderlich ist, sollte jetzt ohne weitere Verzögerungen angegangen werden. Dazu gehören die Brücke über A4, der Kreisverkehr an der Aachener Straße sowie die Straße von der Autobahn zur Eisenbahnbrücke, sodass letztlich nur noch die neue Brücke über die Bahn installiert werden muss.“

Chance zur Umgestaltung nutzen

Mit dem Autobahnanschluss ergibt sich die Chance, die Aachener Straße in Königsdorf attraktiver und sicherer auszugestalten. In dem Zusammenhang können auch zusätzliche Parkplätze geschaffen werden, um den Einzelhandel im Ortskern zu stärken. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW ist aufgefordert, entsprechende Konzepte zu entwickeln. Dabei sollte auch der hoffentlich bis dahin umgestaltete Königsdorfer Marktplatz einbezogen werden. Aachener Straße und Marktplatz könnten gestalterisch integriert und einheitlich entwickelt werden, um den Zentrumscharakter an dieser Stelle zu unterstreichen, schlägt die CDU-Königsdorf vor.