Konzept für Frechener Mitte erstellen

Die Frechener Innenstadt ist das Aushängeschild unserer Stadt. Sie weiterzuentwickeln ist eine der wichtigsten Aufgaben der CDU Frechen. Mit einem 7-Punkte-Plan hatte die Partei vor zwei  Jahren erste Impulse gesetzt. So wurden inzwischen zwei Teilzeitkräfte im Ordnungsdienst eingestellt und neue Mülleimer installiert.

Doch das kann nur der Anfang sein. Bereits im März 2018 hatten die Koaltionsfraktionen einen Antrag gestellt, ein Gesamtkonzept für den Masterplan 2030 zu erstellen. Die CDU-Fraktion bittet nun die Verwaltung, ein externes Planungsbüro einzuschalten, dass mit den bereits in den Haushalt eingestellten Mitteln ein Entwicklungs- und Umsetzungskonzept erarbeitet.

Das Planungsbüro soll für das Gesamtbild der Frechener Innenstadt die drei

Einzel­konzepte

  • Rahmenplan Innenstadt
  • Parkraumkonzept Frechen
  • Erneuerung Gesamtbild der Fußgängerzone

insbesondere in den Themenbereichen Verkehr, Grün, Freibereiche und Leben zu Frechens neuer Mitte verknüpfen.

„Dabei müssen unserer Meinung nach wichtige Eckpunkte wie das Parkhaus Josefstraße, der Stadtsaal, der barrierefreie Bus­bahnhof und die Alte Feuerwache in den Planungen mit berücksichtigt werden“, sagt der CDU Stadtverordnete Thomas Okos. Außerdem sollten die Radwege zu den einzelnen Stadtteilen ausgebaut und der ÖPNV gefördert und verbessert werden.

„Die Verwaltung sollte darüber hinaus prüfen, ob es öffentliche Förderungen gibt. Zum Beispiel aus dem Investitionspaket Soziale Integration im Quartier“, sagt der sachkundige Bürger Jan-Christoph Hebig. „Das bringt die Innenstadt voran ohne den städtischen Haushalt zu sehr zu belasten“.

Unsere Erwartungen an das integrierte Stadtentwicklungskonzept sind unter anderem eine punktuelle Analyse der Stärken und Schwächen, eine Visualisierung der Vorschläge, die Prüfung alternativer Wohnformen und Vorschläge für einen geeigneten Mix aus Geschäften, Gewerbe und Büros. „Mit einer attraktiven Innenstadt identifizieren sich die Frechenerinnen und Frechener besser. Und sie zieht mehr Gäste in unsere Stadt“, ist sich Thomas Okos sicher.