Mehr Sicherheit für Fahrradfahrer an der L 277

Autofahrer können Radüberweg erst spät erkennen

Seit Jahren ist es für Radfahrer an der Ortseinfahrt Grefrath problematisch die L 277 zu überqueren.  Immer wieder gibt es teils brenzlige Situationen, aber auch immer wieder Unfälle. Die CDU-Fraktion hatte deswegen bereits einen Antrag gestellt, woraufhin am Ende der Günter-Wiebke-Straße ein Stopp-Schild aufgestellt wurde. „Das Gefährdungspotential für Radfahrer aus Richtung Frechen hat sich dadurch jedoch nicht verändert. Erst im August kam es an der Stelle zu einem Unfall mit einem schwer verletzten Radfahrer“, hat der CDU-Stadtverordnete Dietmar Boomkamp festgestellt.

Die CDU möchte,  dass die Verkehrssituation an der Ortseinfahrt zu Grefrath noch einmal überprüft wird. „Wir halten es für sinnvoll, ein weiteres Hinweisschild aufzustellen, das auf die Radwegquerung aufmerksam macht“, so Boomkamp. Es soll an der L 277 am Beginn der langgezogenen Linkskurve in Richtung Frechen frühzeitig auf die Gefahrenstelle hinweisen.

Radweg südlich der L 277

Außerdem könnte die Höchstgeschwindigkeit an dem Einmündungsbereich von derzeit 70 auf 50 km/h gesenkt werden. „Auf der Berrenrather Straße, der L 103 bei Bachem, zwischen Schloßstraße und Autobahnauffahrt Gleuel wurde dies bereits zu Recht umgesetzt“, sagt Boomkamp. Auch hier befindet sich ein Fahrradüberweg direkt hinter einer unübersichtlichen Kurve.

Langfristig sollte aber ein Fahrradweg südlich der L 277 – wie im Verkehrsentwicklungsplan vorgesehen – zwischen Grefrath und dem Kreisel Grube Carl angelegt werden. „Der könnte von den Radfahrern in beide Fahrrichtungen genutzt werden. Ein Überweg bei Grefrath entfiele dann“, so Boomkamp. Radfahrer können am Kreisel Grube Carl dann die Landstraße sicher queren.