Jan 30

Mehr Sicherheit und besserer Verkehrsfluss

Ob Tempolimit oder Parkverbot, immer wieder werden Verkehrsregeln ignoriert. Doch anscheinend gibt es auch in Frechen zahlreiche Autofahrer, die zu schnell unterwegs sind oder ihr Auto einfach dort abstellen, wo es ihnen passt. Auch im Bereich nördlich der Frechener Innenstadt gibt es einige unvernünftige Autofahrer. „Immer wieder sprechen uns Bürger an, die uns sich über die teils gefährliche Verkehrssituation dort Sorgen machen“, sagt die CDU-Stadtverordnete Sandra Gennermann.

Es geht vor allem um die Kapellenstraße sowie um die K 6 im Abschnitt zwischen Uesdorfer und Hüchelner Straße. Dort sind Autofahrer oft zu schnell unterwegs. An anderen Stellen wird verbotswidrig geparkt. „Das führt zum einen zu manch brenzliger Situation, in der Fußgänger gefährdet werden und zum anderen behindert es den Verkehrsfluss“, so der CDU-Stadtverordnete Sebastian Doll. Deshalb hat die CDU-Fraktion nun eine Anfrage an die Verwaltung gestellt, um über mögliche Maßnahmen zu sprechen, die Abhilfe schaffen könnten. „Da es sich auch um eine Kreisstraße handelt, bitten wir darum den Kreis als Träger über unsere Anfrage zu informieren“, sagt Sebastian Doll.

Zu schnell und zu laut

„Wir wollen unter anderem wissen, wann und wie oft in diesem Bereich die Polizei und der Rhein-Erft-Kreis  Geschwindigkeitskontrollen durchführen“, fragt Sandra Gennermann. Werden dabei regelmäßig Verstöße festgestellt? Hat sich dieser Bereich, nördlich der Innenstadt, zu einem Unfallschwerpunkt entwickelt? Auch weil dort parkende Autos die Sicht behindern?

„Wenn dies der Fall ist, sollte beispielsweise über ein Halteverbot nachgedacht werden, auch um den Verkehrsfluss zu optimieren“, meint Doll. Schließlich geht es auch um den Verkehrslärm, der die Anwohner belastet. Denn zu schnelle Autos sind auch zu laut. „Die Verwaltung sollte uns über Auffälligkeiten hinsichtlich der Lärmemissionen informieren“, bittet Gennermann. „Aufgrund der dann vorliegenden Ergebnisse, könnte man die Verkehrssituation in diesem Bereich optimieren“, sagen Doll und Gennermann.