Neue Förderrichtlinie zur Glasfaseranbindung der Schulen

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat sich das Ziel gesetzt, bis Ende 2022 alle Schulen an eine zukunftsfeste digitale Infrastruktur anzuschließen. Dafür ist jetzt laut dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie eine neue Förderrichtlinie zur Glasfaseranbindung an Schulen gestartet. Dort, wo der eigenwirtschaftliche Ausbau durch die Telekommunikationsunternehmen nicht ausreiche, stehen pro Anbindung eines Schulgeländes ab sofort bis zu 300.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. Auch die monatlichen Kosten für den Internet-Anschluss werden mit bis zu 150 Euro für die Dauer von drei Jahren gefördert.

Speziell eingesetzte Geschäftsstellen informieren und beraten die Schulträger in allen Fragen rund um den Ausbau der digitalen Infrastruktur und führen Antrags- und Bewilligungsverfahren durch.  „Eine Glasfaseranbindung ermöglicht Schülerinnen und Schüler nicht nur eine Anbindung ans digitale Leben, sondern stärkt auch die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft“, sagt die CDU-Fraktionsvorsitzende Karla Palussek. Die CDU-Fraktion hat deshalb bei der Verwaltung angefragt, ob die Stadt schon einen Förderantrag an das Land gestellt hat. „Sollte dies nicht der Fall sein, bitten wir darum, einen entsprechenden Antrag zu stellen“, so Palussek.