Solide und nachhaltig Haushalten für Frechens Zukunft

Das gesamte Rheinische Revier steht vor großen Herausforderungen. Auch Frechen stehen wichtige Aufgaben bevor. „Der Strukturwandel wird unsere ganze Kraft und Aufmerksamkeit in den kommenden Jahren fordern“, ist sich die CDU-Fraktionsvorsitzende Karla Palussek sicher. Umso wichtiger ist es, einen soliden Haushalt zu verabschieden, der der Stadt auch weiter Handlungsspielraum lässt.

Die CDU Fraktion hat sich seit langem für eine Weiterentwicklung der Innenstadt ausgesprochen und die wollen wir fortführen. Darüber hinaus dürfen wir aber auch unsere Ortsteile nicht vernachlässigen. So sollen verschiedene Maßnahmen in Bachem, Buschbell/Hücheln oder Königsdorf finanziell unterstützt werden. Dazu sollen etwa 500.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. „Wir wollen, dass sich alle Frechenerinnen und Frechener in unserer Stadt wohlfühlen“.

Deshalb ist es nach Auffassung der CDU auch dringend notwendig, die Sportstätten in Frechen zu verbessern. Die Umkleiden im Kurt-Bornhoff-Sportpark und in Königsdorf müssen saniert werden, dazu werden im kommenden Jahr Mittel bereitgestellt. Auch soll der Sportentwicklungsplan fortgeschrieben werden. „Sport hat in unserer Stadt einen hohen Stellenwert“, sagt Palussek.

Sicherheit verbessern

 Auch künftige Investitionen stehen an. Nachdem die Feuer- und Rettungswache gebaut und in Betrieb genommen wurde, muss die Sicherheit für die Frechener und Frechenerinnen sukzessive ausgebaut werden. So steht vor allem der Brandschutz in Habbelrath/Grefrath auf der Agenda. Im kommenden Jahr soll eine Machbarkeitsstudie für das Feuerwehrgerätehaus in Habbelrath aufgestellt werden. Eine Umsetzung erfolgt dann in den folgenden Jahren.

Eine Steuersenkung lehnt die CDU jedoch ab. „Wir brauchen auch in den kommenden Jahren einen verlässlichen und soliden Haushalt“, sagt Karla Palussek. Ein ständiges Auf und Ab hilft niemandem. Mit einer Steuersenkung werden die städtischen Rücklagen schneller aufgebraucht und dann droht Frechen ein mögliches Haushaltssicherungskonzept. Das muss auf jeden Fall vermieden werden, damit die Stadt nicht fremdbestimmt wird, sondern handlungsfähig bleibt. „Wir halten eine Senkung der Grund- und/oder der Gewerbesteuer für einen kurzfristigen riskanten Schritt“, sind sich alle CDU-Stadtverordnete einig.

Keine eigene Energiegesellschaft

 Auch sollte die Stadt ihre Energieversorgung nicht unbedingt in eigene Hände nehmen. Dafür gibt es Fachleute, die man ins Boot holen kann und sollte. Die können die Dächer der öffentlichen Gebäude begutachten und eine Solarkartierung erstellen.

Dann steht auch fest, welche städtischen Gebäude sich für Solarthermie eignen und welche nicht. „Dass das kein einfaches Geschäft ist, zeigt uns gerade sehr eindrücklich die Insolvenz der Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr“, gibt Palussek zu bedenken. Der Klimawandel geht uns alle an, aber man sollte jetzt nicht in blinden Aktionismus verfallen.

Dem Rat wird ein solider Haushalt vorgelegt, der Frechen auch in Zukunft Handlungsfähig macht. Aber, der auch auf die künftigen Herausforderungen zugeschnitten ist.