Teilnehmer am Regionaldialog und Frank Rock fordern Verkehrsgutachten

Der Landtagsabgeordnete für Frechen, Hürth und Kerpen und CDU-Kreisvorsitzende Rhein-Erft, Frank Rock, hatte wie angekündigt jetzt Funktionsträger aus Köln und dem Rhein-Erft-Kreis zum Regionalgespräch hinsichtlich der Verkehrssituation an der Kreuzung Weiden-West geladen. Die Pläne der Stadt Köln, an der Aachener Straße mit Einführung einer Express-Buslinie auch eine Pförtnerampel einzurichten, hatte in den Nachbarkommunen für großen Unmut gesorgt.

Am Regionalgespräch teilgenommen haben unter anderem der Vorsitzende des CDU-Stadtverbands Köln Bernd Petelkau, die Bürgermeisterin der Stadt Frechen Susanne Stupp, der Vorsitzende der CDU Frechen Stefan Hoss, CDU-Kreistagsmitglieder Thomas Okos und Sylvia Knecht, der Vorsitzende der IFU Frechen Dr. Jürgen Höser, sowie weitere Mitglieder der CDU Frechen, Pulheim und Rhein-Erft. Auch der Centermanager des Rhein-Centers in Köln-Weiden, Stephan Antwerpen, nahm am Dialog teil. „Schade, dass keine weiteren politischen Vertreter der Stadt Köln, der Bezirksregierung und von Straßen NRW der Einladung und somit dem Dialog in der wichtigen Sache gefolgt sind. Das macht die Gespräche nicht einfacher“,  so Rock enttäuscht.

Frank Rock dankte besonders Bernd Petelkau, der als einziger Vertreter der Kölner Seite zum Austausch gekommen war. Petelkau stellte die allgemein schwierige Situation auf Kölner Seite durch hohe Verkehrs- und Luftbelastungen dar. Auch die Umwelthilfe mache der Stadt diesbezüglich Druck. Er räumte aber auch ein, dass in der Vergangenheit vieles nicht richtig angepackt worden sei. Die Einrichtung der geplanten Express-Buslinie sei eine erste Maßnahme zur Entlastung.

Die Frechener Bürgermeisterin, Susanne Stupp, kritisierte, dass die Planungen der Stadt Köln hinsichtlich der Pförtnerampel alle Verkehrsmaßnahmen der Stadt Frechen und des Umlandes geradezu konterkariere. Auch Dr. Jürgen Höser, Vorstandsvorsitzender der IFU Frechen, hält die Pläne der Stadt Köln für eine Katastrophe für die vielen Unternehmen, insbesondere die Handwerker, im westlichen Wirtschaftsumfeld von Köln. Thomas Okos regte den regelmäßigen Austausch auf Unionsebene zwischen der Stadt Köln und dem Rhein-Erft-Kreis an. Die Parteivorsitzenden Petelkau und Rock sagten dies für die Zukunft zu.

Als Ergebnis aus dem Regionalgespräch formulierten Frank Rock und die weiteren Teilnehmer außerdem folgende Forderungen:

  1. Es soll und muss ein Verkehrsgutachten für die Aachener Str. / Weiden-West erstellt werden, um relevante Daten über die Auswirkungen der geplanten Pförtnerampel zu erhalten
  2. Vorhandene Arbeitsstrukturen zwischen Köln und dem Umland sollen sich deutlicher mit dem Thema Verkehrsleitplanung befassen und folgende begleitende Verkehrsmaßnahmen sollen und müssen priorisiert umgesetzt werden:
  3. der Ausbau des Radschnellweges Frechen/ Köln
  4. der Ausbau der Bonnstraße
  5. die Fertigstellung des Autobahnanschlusses Frechen-Königsdorf
  6. der Ausbau der Parkpalette Weiden-West.

„Erst wenn alle begleitenden Maßnahmen auch fortgeschrittener sind und die Bürgerinnen und Bürger eine bessere Alternative zur Autofahrt über Weiden nach Köln haben, wird sich die Situation deutlich verbessern können. Alles andere sorgt nur für eine Verdrängung und eine Erhöhung der Luftverschmutzung an einer anderen Stelle. Wir werden den Dialog weiter konstruktiv angehen und verstehen uns innerhalb der Unionsfamilie weiterhin als Brückenbauer“, so Rock.