Umkleiden müssen dringend saniert werden

Frechens Fußballer sind momentan sehr erfolgreich – ob Frechen 20 in der Mittelrheinliga oder der Aufsteiger in die Bezirksliga BW Königsdorf. Leider sind  einige Umkleiden der Fußballer in einem weniger erfreulichen Zustand, zum Teil besteht sogar erhebliche Sanierungsbedürftigkeit. „Wir müssen dort dringend handeln“, findet die Fraktionsvorsitzende der Frechener CDU, Karla Palussek.

So sind nach Rohrbrüchen gleich mehrere Umkleideräume am Kurt-Bornhoff-Sportpark gesperrt. In einer Kabine ist die Deckenkonstruktion teilweise nicht mehr vorhanden. Und die drei  vorhandenen Toiletten sind durch den Wasserschaden ebenfalls nicht nutzbar. „Weder Spieler noch Zuschauer können auf die Toilette“, sagt die CDU Stadtverordnete Ellen Schmitz. Aktuell stehen lediglich zwei Duschkabinen zur Verfügung. Die CDU-Fraktion bittet die Verwaltung folgende Fragen zu beantworten:

  • Hat eine Sanierung bereits begonnen?
  • Wie ist der derzeitige Sachstand?
  • Und sind die Sportvereine, die die Umkleiden nutzen über die Sanierung informiert?

„Die Umkleiden und die sanitären Einrichtungen sind eine Visitenkarte, wenn Gastmannschaften nach Frechen kommen“.

 

Bereits vor gut zwei Jahren hat die CDU-Fraktion auf den schlechten Zustand der Umkleiden und Sanitäranlagen am Sportplatz Königsdorf an der Pfeilstraße hingewiesen. Durch die permanente Nutzung der Duschen hatte sich im Nassbereich Schimmel gebildet. In einem Antrag bat die CDU die Verwaltung Abhilfe zu schaffen. „Daraufhin wurde uns zunächst mitgeteilt, dass keine Gesundheitsgefährdung bestehe. Die betroffenen Stellen wurden lediglich überstrichen.

Doch mittlerweile ist der Schimmel wieder massiv aufgetreten. Zwischenzeitlich musste die Umkleide sogar geschlossen werden, ohne dass die Vereine darüber informiert wurden“, sagt der CDU-Stadtverordnete Gerd Koslowski. Mittlerweile sind die Umkleiden geschlossen worden. Zwar soll im November im Sportausschuss über ein neues, bedarfgerechtes Raumkonzept abgestimmt werden. „Wir bitten die Verwaltung aber, die Probleme in den Umkleideräumen und den Sanitäranlagen kurzfristig zu lösen“.