Angebot im öffentlichen Nahverkehr ausbauen

Mobil bleiben und die Stadtteile besser mit einander zu verbinden, dass gelingt nur durch einen leistungsfähigen Mix der unterschiedlichen Verkehrsformen. Ob Individualverkehr im Auto, auf dem Rad oder zu Fuß oder per Bus und Bahn. „Vor allem der ÖPNV muss künftig noch besser ausgebaut werden“, sagt der CDU Stadtverordnete Gerd Franken.

Das gelte für die Anbindungen nach Köln ebenso wie die in die Städte des Rhein-Erft-Kreises. An zentralen Haltestellen sollten Mobilitätsdrehscheiben entstehen, Haltepunkte modernisiert und smarte Mobilität gefördert werden. Die CDU Fraktion Frechen bittet die Verwaltung mehrere konkrete Vorschläge zu prüfen und sie im Verkehrsentwicklungsplan zu berücksichtigen.

  • Eine Busanbindung von Grube Carl zum Bahnhof Kerpen-Horrem
  • Der Einsatz kleinerer Busse (Veedelsbusse), zur Vernetzung der Frechener Stadtteile untereinander.
  • Haltestellen im Frechener Stadtgebiet schrittweise barrierefrei umgestalten. Z. B. an der Bushaltestelle Brauweiler Straße / Bergstraße Richtung Brauweiler
  • Die Begrünung der Haltestellen, zusammen mit der kreiseigenen Verkehrsgesellschaft REVG. Die Dächer der Wartehäuschen begrünen – hier könnten auch Fördergelder beantragt werden.
  • Wie lassen sich sowohl die Ost-West-Achse und die Nord-Süd-Achse stärken und so das gesamte Streckennetz verbessern?
  • Errichtung von Mobilitätsstationen beispielsweise in Benzelrath, Habbelrath und Grefrath, mit Ladestationen und Fahrradabstellplätzen.
  • Derzeit wird eine mögliche Verlängerung der Linie 7 geprüft. Doch das wird nicht kurzfristig umsetzbar sein. Deshalb sollte ein Zubringerverkehr aus den westlichen Stadtteilen zur Linie 7 nach Benzelrath eingerichtet werden.

Eine Verkehrsapp für Frechen, in der alle Mobilitätsangebote zusammengefasst sind.

„Der ÖPNV in unserer Stadt muss in Frechen eine noch größere Rolle spielen, damit wir mobil bleiben“, sagt Franken.