Barrierefreiheit an Ampeln für seh- und hörbehinderte Menschen optimieren

Ampeln sind für Menschen mit Sehbehinderung dann barrierefrei, wenn dort akustische Orientierungshilfen, sprich akustische Signale bestehen. Für Hörbehinderte Menschen sollten Lichtzeichenanlagen zusätzlich mit einem taktilen Freigabesignal ausgestattet sein, beispielsweise mit einer Vibration.

„Wir begrüßen es, dass die Stadt Frechen bei neuen Ampelanlagen eine solche Barrierefreiheit umsetzt“, sagt die CDU Stadtverordnete Stefanie Leugner. Jedoch fehlen an vielen Stellen im Stadtgebiet barrierefreie Ampeln. Die Fraktionen der Koalition aus CDU und BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN beantragen:

Im Stadtgebiet sollen nach und nach alle Ampeln gegen barrierefreie Wechsellichtanlagen ausgetauscht werden, oder falls möglich, zumindest nachgerüstet werden. „Da einige Straßen und damit auch Ampeln in den Verantwortungsbereich des Rhein-Erft-Kreises fallen, sollte die Stadtverwaltung sich eng mit dem Kreis abstimmen“, sagt der Co-Fraktionsvorsitzender von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN Nils von Pein.

„Wir wollen Menschen mit Behinderung eine unabhängige Lebensführung und die volle Teilhabe in allen Lebensbereichen ermöglichen, wie es in den UN-Behindertenrechtskonventionen vereinbart wurde“, sagen Leugner und von Pein. Und dazu müssen Hindernisse und Barrieren erst festgestellt und anschließend beseitigt werden.