Besondere Aufmerksamkeit für die Frechener Innenstadt

Die Fußgängerzone in Frechen ist bei den Bürgerinnen und Bürgern sehr beliebt. Nicht nur an Markttagen zieht es viele Menschen in die Innenstadt. Doch die allgemeine Entwicklung durch den zunehmenden Online-Handel und die Corona-Pandemie gehen nicht spurlos an Frechen vorbei. In der Innenstadt stehen derzeit einige Ladenlokale leer. Die CDU Frechen hat es sich seit Jahren zur Aufgabe gemacht, die Attraktivität und die Sicherheit in der Innenstadt weiter zu verbessern. „Immerhin ist die Fußgängerzone auch ein Aushängeschild unserer Stadt“, sagt die CDU Fraktionsvorsitzende Karla Palussek.

Jetzt gibt es von Seiten der Landesregierung finanzielle Unterstützung für ein Frechener Vorhaben. Insgesamt stellt das Land 40 Mio. Euro in einem Sofortprogramm für die Stärkung der Innenstädte und Zentren bereit. Die Stadt Frechen erhält etwas mehr als 315.000 Euro. „Das Geld wird gezielt eingesetzt, um den Leerstand in unserer Innenstadt zu verringern“, sagt Palussek.

Bereits im September haben Bürgermeisterin Susanne Stupp und die Wirtschaftsförderung Gespräche mit Eigentümerinnen und Eigentümern von leerstehenden Geschäften geführt. Der Vorschlag – die Stadt mietet leerstehende Läden an und vermittelt sie an interessierte Geschäftsleute weiter. Die bekommen dann günstige Mietverträge für zwei Jahre. Die Differenz wird zum großen Teil aus dem Sofortprogramm des Landes getragen. „Dass diese Idee jetzt in Frechen zur Umsetzung kommen kann, freut mich wirklich sehr. Darauf haben wir gehofft und damit lassen sich für die Frechener Fußgängerzone garantiert wichtige Impulse setzen“, freut sich Bürgermeisterin Susanne Stupp. „Wir sind auf dem richtigen Weg, unsere Innenstadt weiter zu beleben“, ergänzt die CDU-Fraktionsvorsitzende Karla Palussek.