Bewährte zeitweise Sperrung der Schloßstraße beibehalten

Seit Jahren hat sich die zeitweise Sperrung der Schloßstraße in Bachem bewährt. Zwischen 6 und 9 Uhr ist sie von der Berrenrather Straße Ortseinwärts und dann nachmittags von 15 bis 18 Uhr in Richtung Berrenrather für den Durchgangsverkehr gesperrt. „Wir haben uns vom CDU Ortsverband Bachem für diese Lösung, die auf unserer Idee und Initiative basiert, eingesetzt“, sagt die CDU-Stadtverordnete Sylvia Knecht. Nach einer erfolgreichen Probephase wurde die zeitweise Sperrung dann 2013 dauerhaft eingerichtet.

Nun werden etwa 1.300 Bachemer Bürger befragt, ob die Schloßstraße zur Einbahnstraße oder gar ganz gesperrt werden sollte. „Beide Varianten sind meiner Meinung nach sinnlos, schneiden sie doch den Bachemern einfach den Weg ab“, so Knecht. Weichen die Autofahrer dadurch sogar über die Kreuzstraße aus, wird es für Schul- und Kindergartenkinder gefährlicher. Darüber hinaus quälen sich dann noch mehr Autos über die ohnehin schon überlasteten Bachemer Straße und Hubert-Prott-Straße.

Mehr und intensiver kontrollieren

„Viele Bürger sind verwirrt, warum sie das jetzt entscheiden sollen, die meisten wollen die jetzige Lösung beibehalten“, sagt Knecht. Die zeitweise Sperrung hat sich über die Jahre bewährt. Nach Ansicht der CDU sollte dort jedoch wieder häufiger und intensiver kontrolliert werden. Denn leider haben immer noch nicht alle Navigationsysteme die zeitweise Sperrung registriert.

Wenn die Polizei hier jedoch wieder häufiger Präsenz zeigt, werde der verbotene Durchgangsverkehr auch wieder abnehmen. „Und wenn die Verwaltung die Infos zur zeitweise Sperrung beispielsweise an Google Maps und Straßen NRW weiterleitet, damit die in die Navisysteme eingearbeitet werden, fahren auch Ortsunkundige um Bachem herum“.