Es geht um die Gesundheit der Kinder

Trotz der zunehmenden Lockerungen ist die Corona-Pandemie längst noch nicht überstanden. Abstand, Hygieneregeln und Gesundheitsschutz sind die wichtigsten Maßnahmen, um die Krise zu überstehen. „Dazu zählt auch die Absage der geplanten Ferienfreizeiten“, sagt die CDU-Fraktionsvorsitzende Karla Palussek.

Die Beschränkungen im Alltag, in den Betreuungseinrichtungen und auch in den Schulen gehen weiter. „Bis zu den Ferien ist an regulärem Unterricht gar nicht zu denken, es geht um die Gesundheit unserer Kinder“. Und das gilt eben auch für Ferienfreizeiten. Wir können die Enttäuschung der Eltern über die Absage verstehen, aber eine Ferienfreizeit unterscheidet sich sehr von geregeltem Schulunterricht. „Kinder suchen Kontakt, wollen Spaß haben, sich in Gruppen, wie soll das in einer Ferienfreizeit verhindert werden und wer übernimmt da die Verantwortung“, gibt Palussek zu bedenken.

Außerdem ist die Ferienfreizeit keine Alternative zu Betreuung oder gar Notbetreuung für berufstätige Eltern. Sei dies in den Ferien notwendig, müsse man hier über entsprechende Angebote nachdenken. „Die Verwaltung hat sich die Entscheidung bestimmt nicht einfach gemacht, und auch wir können nur um Verständnis für diesen Schritt in schwierigen Zeiten bitten.“