Radverkehr in Frechen stärken

Frechen muss auch in Zukunft mobil bleiben. Deshalb setzt sich die CDU Frechen dafür ein, den bestehenden Mobilitätsmix zukunftsweisend auszubauen. „Ob Individual- und Radverkehr, Fußgänger und ÖPNV, wir müssen alle Verkehrsformen sinnvoll miteinander verbinden“, so der CDU Stadtverordnete Stefan Hoss.

Als erster Baustein dazu soll zunächst das Radwegenetz in der Innenstadt und den Stadtteilen gestärkt werden. „Vor allem an S- und Straßenbahnstationen soll der Umstieg verbessert werden“. Eine aktuelle Studie zeigt, dass auch viele Radfahrer beispielsweise in Königsdorf vom Rad auf die S-Bahn umsteigen. Die CDU Fraktion bittet die Verwaltung, zu prüfen, ob der VEP dahingehend ergänzt werden kann.

„Wir halten es für sinnvoll, bestehende Radwege in Richtung vorhandener und künftigen S-Bahn- und Straßenbahn-stationen auszubauen. Dies sollte auch beim Neubau von Radwegen berücksichtigt werde“, sagt Hoss. Darüber hinaus sollen auch Gewerbegebiete besser über Radwege erreichbar gemacht werden. „Und vor allem die Sicherheit der Radwege erhöht werden“, so Hoss.

In einem früheren Antrag hatte die CDU-Fraktion die Verwaltung gebeten, ob auch folgende Punkte umgesetzt werden könnten.

1. Wo können neue Fahrradwege eingerichtet werden?

2. Welche vorhandenen Fahrradwege und –schutzstreifen können verbreitert werden?

3. Durchgängige Markierung von gesonderten Radwegen.

4. Gut sichtbare Piktogramme an kombinierten Fuß/Radwegen

5. Radwege und Fahrradschutzstreifen durchgängig mit einem farblichen Belag bzw. blauen Leuchtasphalt zu versehen. Wenn das nicht möglich ist, sollte zumindest an Kreuzungen, Straßeneinmündungen und Kreisverkehren eine deutlich sichtbare Markierung erfolgen.

6.Beidseitige Befahrung mit Fahrrädern in Frechener Einbahnstraßen

7.Vorrang für Fußgänger und Radfahrer auf Seitenstraßen mit durchgehenden Bürgersteigen und Radwege unter dem Motto: Walk, be safe, enjoy.

Immer mehr Frechenerinnen und Frechener steigen aufs Fahrrad um. Die sollen sicher und direkt an ihr Ziel kommen“, sagt Stefan Hoss.