Sieben Millionen Euro für den Autobahnanschluss Königsdorf

Das Land Nordrhein-Westfalen stellt im kommenden Jahr für den Bau der Anschlussstelle  Frechen-Königsdorf an der A 4 und die Anbindung an die L 361 sieben Millionen Euro zur Verfügung. So steht es im Landesstraßenbauprogramm 2021, das dem Verkehrsausschuss des Düsseldorfer Landtages in seiner Sitzung am 18. November vorgestellt wurde. Das berichtet die für Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim zuständige CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker. Die Christdemokratin betreut nun auch Frechen, nachdem die Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Erft-Kreis den bisher zuständigen Frank Rock (CDU) zu ihrem Landrat gewählt haben.

Hinter dem Projekt „L 361 Frechen-Königsdorf, B 55-A 4“ verbirgt sich der Neubau der Anschlussstelle Frechen-Königsdorf auf der Bundesautobahn 4 von Köln in Fahrtrichtung Kerpener Kreuz sowie die entsprechende Anbindung der Anschlussstelle an die L 361. Das Projekt ist aufwändig, weil für die neue Anschlussstelle unter anderem eine Talbrücke über die wichtige Eisenbahnstrecke von Köln in Richtung Aachen, Brüssel und Paris gebaut werden muss.

Rot – Grün hat jahrelang wichtige Straßenbauprojekte blockiert

Nun fehle nur noch das Einstellen der entsprechenden Mittel in den Landeshaushalt für das kommende Jahr. „Der Haushalt wird im Dezember im Landtag final beraten und beschlossen. Daher freue ich mich besonders, wenn Haushaltsmittel in und für die Region eingesetzt werden,“ so Plonsker. „Jahrelang haben SPD und Grüne in ihrer Regierungszeit zwischen 2010 und 2017 wichtige Straßenbauprojekte im Rhein-Erft-Kreis blockiert“, kritisiert Plonsker. Dazu zählten auch der Weiterbau der L 361n und L 93n in Bergheim.

„Die Menschen aber leiden unter dem zunehmenden Verkehr. Das gilt auch für Frechen-Königsdorf. Der Bau der Anschlussstelle ist für die Königsdorferinnen und Königsdorfer eine echte Entlastung,“ bestätigt der Frechener Parteivorsitzende Thomas Okos. Er ist direkt gewähltes Kreistagsmitglied für Frechen-Königsdorf und Sprecher der CDU-Fraktion im dortigen Verkehrsausschuss. Romina Plonsker: „So bringen wir jetzt die Straßenbauprojekte, die Rot-Grün auf Eis gelegt hat, wieder ans Laufen. Das ist gut für die Menschen, das Klima und den Verkehr, weil die Autos sich nicht mehr in den Ortschaften stauen.“