KatRetter in Frechen sichtbarer machen – CDU-Fraktion setzt auf mehr Engagement und schnellere Hilfe im Notfall

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Frechen setzt sich dafür ein, das lebensrettende System„KatRetter“ stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und mehr qualifizierteErsthelferinnen und Ersthelfer zu gewinnen. Dazu hat die Fraktion einen entsprechenden Antrag in die Ratssitzung am 2. Juni 2026 eingebracht.

Die Initiative zu diesem Antrag geht auf Antje Meser, sachkundige Bürgerin der CDU-Fraktion,zurück. Ziel ist es, in enger Abstimmung mit dem Rhein-Erft-Kreis ein umfassendes Informations-,Motivations- und Anerkennungskonzept zur KatRetter-App zu entwickeln und umzusetzen.„Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Minute. Mit KatRetter können qualifizierteErsthelfende parallel zum Rettungsdienst alarmiert werden und so wertvolle Zeitüberbrücken“, erklärt Jan Pickardt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion. „Deshalb ist es uns wichtig, dieses System bekannter zu machen und gezielt weitereHelferinnen und Helfer zu gewinnen.“

Der Antrag umfasst mehrere konkrete Maßnahmen:

  • eine breite öffentliche Informationskampagne über städtische Kanäle,
  • die gezielte Ansprache von Menschen mit medizinischer, pflegerischer oderrettungsdienstlicher Qualifikation,
  • die Entwicklung eines Konzepts zur öffentlichen Anerkennung dieses ehrenamtlichenEngagements,
  • sowie die Prüfung eines Aktionstages zum Thema Wiederbelebung in Frechen.

Ein solcher Aktionstag könnte beispielsweise im Rahmen der bundesweiten „Woche derWiederbelebung“ stattfinden und durch Informationsstände sowie praktische Demonstrationenbegleitet werden. Darüber hinaus sieht die CDU-Fraktion Potenzial, entsprechende Maßnahmenüber Förderprogramme – etwa im Rahmen der European Urban Initiative – zu unterstützen.„Wir möchten die Menschen in unserer Stadt ermutigen, sich einzubringen. Jede und jeder,der im Ernstfall helfen kann, macht Frechen ein Stück sicherer“, betont Antje Meser.