Mit dem Besuch der JCB Deutschland GmbH setzen die Junge Union Frechen / Rhein-Erft ein klares Zeichen für Dialog zwischen Politik und Wirtschaft.
Als eine bedeutende Firma der Region steht das Unternehmen beispielhaft für die Herausforderungen und Chancen des Gewerbes in Deutschland.
Im Gespräch wurden am 30.09.2026 aktuelle wirtschaftspolitische Themen erörtert – von Energiepreisen und Personalkosten bis hin zu den Herausforderungen im nationalen und internationalen Markt.
Beim Rundgang über das Betriebsgelände des Deutschlandsitzes von J.C. Bamford besichtigten die Gäste u.a. die neue Trainigswerkstatt, den Gerätehof, das Lager mit imposanter Maschinerie sowie die JCB-eigene Wasserstoff-Tankstelle. Dass das Familienunternehmen JCB auf Innovation setzt, wird besonders deutlich: Es existieren bereits wasserstofffähige Kompressoren sowie erste Baufahrzeuge mit elektronischem Antrieb. 2019 wurden allein in das innovative Kompetenz- und Trainingszentrum rund 40 Millionen Euro investiert. Wartungs- und Reparatur-Schulungen können so mittels VR komplett digital stattfinden.
JCB ist ein familiengeführtes, internationales Unternehmen für Bau- und Agrarfahrzeuge. Gegründet wurde es 1945 von Joseph Cyril Bamford in einer britischen Garage. Das erste Produkt war ein Kippanhänger aus Kriegsschrott. In den 1970ern expandierte das Unternehmen erstmals außerhalb Englands. So wurden 2004 bereits 500.000 Maschinen für Bau und Landwirtschaft hergestellt. 2017 konnte man die neue Frechener Zentrale feierlich eröffnen (Investitionsvolumen 30 Millionen Euro).
„Es war eine tolle Entscheidung, dass J.C. Bamford in Frechen seinen Deutschlandsitz errichtet hat“, sagte Tobias Marx, Vorsitzender der Jungen Union Frechen und dankte Herrn Akst für die interessante Besichtigung.
„Dass ein international erfolgreiches Familienunternehmen wie JCB seinen Deutschlandsitz in Frechen hat, ist ein starkes Signal für unseren Wirtschaftsstandort Rhein-Erft. Der Besuch hat eindrucksvoll gezeigt, wie eng wirtschaftlicher Erfolg, Innovation und langfristige Investitionen miteinander verbunden sind. Gerade angesichts hoher Energie- und Personalkosten müssen wir die Rahmenbedingungen so gestalten, dass Unternehmen auch künftig hier investieren, wachsen und Arbeitsplätze schaffen können“, betont Jennifer Warnecke-Szeyffert, Kreisvorsitzende der Jungen Union Rhein-Erft.